Die meisten Pilgerinnen und Pilger, die bei uns übernachten, haben einen dicken Stein im Rucksack, ein Thema oder Problem, das sie beschäftigt. Sie nutzen die Pilgerwege, um sich mit Fragen, die ihnen wichtig sind, auseinander zu setzen. Die Natur rechts und links ist ein wunderbarer Therapeut. Ich höre von vielen Gästen, dass sie im Lauf ihrer Pilgerreise wieder zu ihrer verschütteten Spiritualität zurückgefunden haben. Ich verstehe mich nicht als Berater, eher als guten Freund auf Zeit. Und ich mache jeden Abend ein tolles Essen, drei oder vier Gänge. Es ist für mich ein gutes Gefühl, wenn die Menschen sich hier wohlfühlen.
Werner Schroth, Herbergsvater
Evangelisches Pilgerzentrum Scheidegg
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